Centaure oder Centennial New Model Army

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Wenn wir über den Santa Barbara Revolver sprechen, dann kommen wir an dem direkten Konkurenten, dem Centaure oder wie er in den USA bekannt ist, dem Centennial New Model Army, nicht vorbei. Nur er ist zu dieser Zeit von der Qualität und der Schussleistung, leider auch vom Preis und der produzierten Stückzahl vergleichbar. Kein anderer Vorderlader Revolver hat in der Vergangenheit soviel an Wertzuwachs gehabt, wie dieser Vertreter aus belgiescher Produktion. Der Santa Barbara fristet momentan noch ein Schattendasein, aber wird auch in den nächsten Jahren, da eine völlig neue Sammelklasse mit dem NEO-Classiker geschaffen wurde, zur Begierde der Sammler werden. Augen auf, wer jetzt noch günstig einen erhaschen kann. Egal ob Santa oder Centaure, schön sind sie beide und sollten auf jeden Fall in die nächste Generation vererbt werden.

Die Homepage der FROCS (Friends of Centaure Society) sollte wie auch die Santa Barbara Seite mit in den Favoriten aufgenommen werden, Informationen im Detail zu den Centauren findet man unter  www.1960nma.com. Die Seiten stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich gegenseitig und letztendlich das noch ausstehende Wissen des Sammlers beider Revolver.

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Der große Unterschied zwischen Centaure und Santa Barbara ist natürlich der Rahmen, geschlossen oder offen, und der Herstellungsort. Der Centaure bietet noch eine etwas größere Variantenvielfalt im Vergleich zum Santa Barbara. Gibt es vom Santa Barbara über den Daumen ca. 10 Varianten inklusive Subvarianten, so sind wir bei dem Centaure schnell bei 70! Eine Sammlung zu erstellen macht also auf jeden Fall auch Sinn, mit den Santa Barbara Revolvern, zumal man nicht aufwendig nach Exemplaren suchen muss, die nur in die USA geliefert wurden. Da hat man es bei den Centauren schon mit dem ersten Problem zu tun, wenn nicht gerade ein Model zur Verfügung steht, welches nach Deutschland eingeführt wurde. 

 

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Seltener Regular New Model army 3. Variation, 3 Subvariation, ohne Centennial auf der Trommel. Wahrscheinlich gibt es davon nur 5 in Europa und 50 auf der ganzen Welt. Aussage des "Centaure Gurus"!

Centaure wie auch Santa Barbara verbindet heute mehr Menschen, dank den sozialen Netzwerken, als es noch vor 10 Jahren der Fall war. So hat sich eine Friends of Centaure Society gebildet, die im allgemeinen unter den FROCS bekannt sind. Mitglied kann werden, wer sich für die Forschung des Revolvers einsetzt und auch einen besitzt. So hat auch jedes Mitglied einen Alias Namen und eine Mitgliedsnummer. Den Projektleiter dieser Seite findet man bei den FROCS unter "Gloyer Macgloy #158". Dies wurde aber auch schon im Vorwort der Homepage erwähnt, so, dass man nicht mehr darüber schreiben muss. 

Macgloy hat zur einfacheren Handhabung ein Booklet herausgebracht, welches dem Sammler die schnelle und exakte Variante und auch Subvariante bestimmen läßt. Exoten natürlich ausgenommen! Zu haben waren die kleinen Hefte nur auf dem privaten Weg. Sie ersetzen nicht das große Centaure Buch von Wolf D. Niederastroth. welches nebenbei gesagt, bei keinem Sammler fehlen sollte. Herausgegeben in deutsch und englisch. Das Booklet gibt es nur in english, hat aber nur eine Einleitung, Bilder sind selbst erklärend.

Table of Centaure Kopie

 

Die Jagd nach den begehrten Waffen läßt das Herz des Sammlers schon schneller schlagen und erst recht, wenn selbige dann in den Händen liegt. Drum ist es auch immer sinnvoll, falls sich jemand von einem Santa oder Centaure trennen möchte, warum auch immer, einen Sammler der FROCS oder den Santas anzusprechen. Wer weiß, ob es in Zukunft nicht auch eine FROSBS (Friends of Santa Barbara Society) oder ähnlich geben wird? 

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