Regular New Model Army

Der Regular New Model Army, auch RNMA in der Kurzform geschrieben, ist der erste, neu entwickelte Nachbau auf Basis des Colt 1860, der in Belgien gebaut wurde. In den Jahren haben sich aus dem RNMA 1.Variante 1.Subvariante schnell einige Ableger gebildet, so dass zu dem heutigen Stand, Mai 2019, wir wissen, dass es die Variante bis 7 gibt. Hier behandeln wir ausschließlich nur den RNMA!

Case mit Spiegel

Der RNMA wurde immer als Dreischraubenrahmen  mit einem 8" Lauf im Kaliber .44 ausgeliefert, das entspricht 203 mm Lauflänge und ca. 11,2 mm im Laufdurchmesser oder Zugkaliber. Das Korn gibt es in drei Variationen, die Trommelachse und den Hahnsporn in 4 Variationen. Trommeln wurden in glatt oder geflutet ausgeliefert, je nach Variation. Die Laufmündung werden wir unter Technik näher betrachten. Der Nussbaumgriff konnte nur in Deutschlandmit einem Centaure Medaillion bestellt werden.

Das Logo kann ein gehender Centaure oder auch ein auf zwei Beinen stehender Centaure sein. In den Anfängen, aber auch die Variationen, welche für Gravuren vorgesehen waren, haben das Logo nicht. Bei den Laufbeschriftungen reicht die Palette von vier bis gar keine Beschriftung. Die Revolver gab es in verschiedenen Brünierungen, Bunthärtungen und "stainless look" Ausführungen.

Jede Variation wird mit der jeweiligen Subvariation in den einzelnen Unterordnern so gut, wie nur möglich, beschrieben. Ziel soll auch sein, die in der Werkstatt vertauschten Teile, wieder zurückzuführen, damit jeder in den Genuss eines nummerngleichen Revolvers gelangt.Hierzu gibt es eine spezielle Datei, die dem Team zur Verfügung steht. Der Datenschutz soll insoweit gewährleistet sein, dass diese Liste nicht öffentlich ist. Es ist daher wichtig, vertauschte Teile mit der Nummer zu melden, um eine Rückführung oder Tausch zu ermöglichen.

 Auf der Bank 4

 

Die Laufmündung, das Korn, der Hammer,

die Trommelachse und die Trommel 

Wir wollen mal von vorne mit den Unterschieden bei unseren Centauren beginnen.

Die Laufmündung, meist unscheinbar und doch so wichtig. Auch hier finden sich  vier Arten der Laufbearbeitung wieder.Die Mündung selber ist wichtig, um dem Geschoss das richtige abkommen aus dem Lauf zu ermöglichen. Ist das Laufende "verhunzt", so beginnt das Geschoss an zu Trudeln. Bedingt dadurch kann es  nicht mehr stabil in seiner Drallbewegung auf der Geschossbahn zum Ziel fliegen. Der originale Colt 1860 wurde mit einer flachen Mündung ausgeliefert. Bei den Centauren kann man eine Entwicklung zwischen flach bis hin zu angephast und auch abgerundet finden. 

F11514 Münd   

 Der Cavalry F11415 wurde aus welchem Grund auch immer, mit einem 5,5" Lauf und 

 einer flachen Mündung ausgeliefert. Es könnte sich um eine Sonderbestellung gehandelt 

 haben, die aber später nicht mehr abgeholt wurde. Der Erstbesitzer kaufte diesen Revolver

 direkt in Belgien bei einem Waffenhändler oder Büchsenmacher.

 

 

Das Korn findet man in vier verschiedenen Varianten vor, aber nur in zwei bei den RNMA`s. Das Korn bildet mit der Kimme zusammen die offene Viesierung und ermöglicht eine genaue Visierlinie zum Ziel.

1. Das Blattkorn mit niedrigem Profil, so wie es historisch korrekt wäre. Zu finden bei den frühen Centaure 

    Modellen RNMA, Civilian und Cavalry der ersten Variation.

Korn 1

                                                       Blattkorn mit niedrigem Profil RNMA (SN:1868)

2. Das Blattkorn mit hohem Profil, wodurch der Besitzer das Korn seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen

    konnte, sprich "Zurechtfeilen"!

Korn 2 14196

                                         Blattkorn mit hohem Profil RNMA (SN:14196) unbearbeitet

Die unterschiede sind klar zu erkennen. Die beiden noch ausstehenden Korne sehen wir uns dann bei dem Marshal und dem Pocket nächer an. Oftmals oder auch zum Glück der anderen, späteren Besitzer, haben nicht alle an dem Korn herumgepfuscht!. 

 

 

SEITE WEITER IM AUFBAU