Die Technik des Centennial 1960 open top Revolver

Der Vorderlader-Revolver Centennial 1960, der dem Model des Colt 1860 sehr gleicht, aber nicht baugleich ist, hat wie sein Name schon sagt, einen nach oben offenen Rahmen, den "open top"! Die Lauflänge beträgt bei dem Regular New Model Army 8 Zoll. das entspricht ca. 203,2 mm.Das Kaliber beträgt .44 Zoll und die Trommel hat eine Kapazität von 6 Kammern. Der Griff besteht aus Walnussholz, der Abzugsbügel aus Messing und der Rest aus vergütetem Stahl.

Im Laufe der Produktion gab es einige kleine, technische Veränderungen, die aber das Gesamtbild nicht beeinflussten. Die Funktionalität ist bei dem RNMA, Cavalry, Civilian, Marshal und Pocket die selbe. Der Revolver verfügt nicht wie der Santa Barbara über eine Hahnrast, in der der Hammer nicht auf einem Zündhütchen lagert. Den folgenden Text werden die Leser schon vom Santa Barbara her kennen, dass ist auch nicht verwunderlich, da der Vorgang in der Waffe der gleiche ist. Das Rad kann nun nicht zweimal erfunden werden.

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Der Centaure kann mit Schraubendreher und Pistonschlüssel in 34 Einzelteile zerlegt werden.

 

Zusammenwirken der Teile

 

Grundsätzlich ist eine Schusswaffe, egal welcher Art, immer so zu behandeln, als wenn diese geladen sei! Freie Richtung des Laufes auf den Boden oder mindestens einen Meter vor die eigenen Füße! Niemals auf Menschen oder Tiere richten, auch nicht, um Zielübungen abzuhalten!

 

Der Revolver wird vor dem Beladen mit Pulver sorgfältig entölt! Mit dem Daumen wird nun der Hahn in die erste Laderast gebracht. Hierbei wird zum Teil die Federkraft der Hauptfeder überwunden. Der sich nach hinten bewegende Hahn schiebt den Trommeltransporteur nach oben, wobei dieser die Trommel in die erste Laderast bringt. Gleichzeitig wird der Trommelstopper entgegen der Trommelstopperfeder nach unten gedrückt. Nun wird zuerst das Pulver eingefüllt, dann folgt die Filzscheibe, welche mit dem Ladehebel bis zum Anschlag auf das Pulver gedrückt wird.

Nun folgt die Bleikugel, wobei sich ein kleiner feiner Bleiring beim Einpressen von der Kugel abscheren soll. Wieder einmal wird der Ladehebel bis zum Anschlag zurückgedrückt. Hat sich der Bleiring abgeschert, so hat man hier schon die erste verschlossene Kammer. Um sicher zu gehen, dass kein Funke in die anderen Kammern beim abfeuern überschlagen kann, wird zusätzlich noch technische Vaseline oder ein anderes Verschlussmittel über die Kugel als Abschluss der Kammer gebracht. Nun kann die Trommel bequem eine Laderast weiter gedreht werden, ohne den Hahn noch mal bewegen zu müssen. Sind nun die Trommeln richtig geladen, der Sportschütze verwendet immer nur 5 Kammern der Trommel, können die Pistons mit einem Zündhütchen versehen werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Zündhütchen gerade und fest aufgedrückt wird. Niemals mit einem Gegenstand das Zündhütchen versuchen, auf das Piston zu schlagen! Nun wird der Revolver in die richtige Position zum Ziel gebracht und der Hahn mit dem Daumen in die hinterste Feuerrast gebracht. Der Hahn wird hierzu ganz nach hinten gespannt. Die Hauptfeder, welche sich im Griff befindet, wird nun vollends gespannt. Der Hahn bewegt wieder den Transporteur nach oben und nun wird die Trommel soweit gedreht, dass sich der Hahn direkt in einer Linie mit dem Piston befindet. Gleichzeitig rastet nun der Trommelstopper in der Trommelkerbe ein und blockiert diese. Der Abzug rastet ebenfalls in eine Kerbe des Abzughahnes ein und hindert diesen am wiedervorschnellen. Der Abzug und der Trommelstopper werden mittels Federkraft der Trommelstopperfeder in Position und gespannt gehalten. Der Schütze geht nun mit seinem Schieß - Rhythmus ins Ziel und betätigt den Abzug nach hinten. Der Abzug wird gegen die Federkraft der Trommelstopperfeder, hier hat sie eine Doppelzunge, welche auf beide Bauteile einzeln wirkt, gedrückt. Der Abzug gibt nun den Hahn frei und dieser wird durch die Hauptfeder in die Richtung des Pistons gedrückt. Durch das Vorschnellen des Hahnes wird das Zündhütchen getroffen, wobei dieses einen Feuerstrahl durch den Zündkanal des Pistons leitet. Das Pulver wird durch den Feuerstrahl entzündet und entwickelt nun beim Abbrennen einen so hohen Druck, dass die Bleikugel durch den Lauf getrieben wird. Bedingt dadurch, dass der Lauf über eine spiralförmige Ablaufbahn verfügt, genannt Felder und Züge, wird die Bleikugel um die eigene Achse gedreht und somit in der Flugbahn stabilisiert. Das Bleigeschoss kann nun mit Präzision die Mitte der Zielscheibe durchschlagen! Dieser Vorgang wird nun solange wiederholt, bis die letzte Kammer leer geschossen ist. Anschließende Sicherheitsüberprüfung und Reinigung sind selbstverständlich.

 

Das Gemeimnis der vier Klicks

Besitzer des Centaure lieben es, wenn der Hahn gespannt wird und die vier  "Klicks" deutlich den Gehörgang durchwandern und das Trommelöfell streicheln. Nur dann ergibt es ein freudiges Lächeln im Gesicht des FROCS!  Aber wie kommen diese vier Klicks zustande? Vielen bleibt der vierte Klick auch oft verborgen, da das Timming nicht mehr stimmt, oder am Stopper - Handspiel etwas verändert wurde. Verschleiß nicht ausgeschlossen!

Der erste Klick entsteht beim Spannen des Hammers, wobei der Abzug in die erste Kerbe der Laderast greift. Der zweite Klick ertönt beim Überschnappen der Federgabel des Trommelstoppers an der Steuernocke des Hammers. Klick Nummer 3 kommt beim Einrasten in die Feuerraststellung. Zu guter letzt dreht die Trommel in ihre Endlage und dort hört man dann die Arretierung des Trommelstoppers an der Kante der Trommelnut. Klick 4.

 Hahn mit Pfeile

           Laderast                Gabel rutscht über Steuernocke    Abzug in Feuerrast               Trommelstop aktiv

 1. Klick   2. Klick   3. Klick  4. Klick l

 

Abzugsbügel, die unbekannten Wesen!

 M.G. Kopie

 Gloyer MacGloy, FROCS# 158

Nach der erfolgreichen Suche des begehrten Centaure, wird im Anschluss der komplette Revolver zerlegt und nach einem längeren Ölbad gereinigt. Bei der darauffolgenden Begutachtung ist mir bei diesem Trigger Guard aufgefallen, das er schwerer in der Hand liegt, als die davor. Ich startete meine Forschungsserie mit dem wenigen Material, welches mir zur Verfügung stand. Die Tabelle zeigt anschaulich, welche Unterschiede hier zu finden sind. Den Griffrahmen können wir bei der Begutachtung vernachlässigen, da er nur um ein paar wenige Gramm schwankt. Dies mag an dem verschweißen oder bearbeiten, des Rohlings liegen.

Zudem war mir das Glück etwas holt und ich bekam einen originalen Colt Trigger Guard von 1860 via Internet zur Begutachtung. Deutlich ist zu erkennen, dass sich die Form, sowie auch dass Gewicht, sich nicht geändert haben. Die wenige Gramm Unterschied sind der Umrechnung und dem ungenauen Wiegen zu schulden.

Weiterhin konnten wir Dank dem gut verzweigtem Netz der FROCS auf einen Centaure der ersten Stunde oder noch davor zugreifen. RNMA 1/ 1 mit der Seriennummer M 4, M steht für Muster, konnte auch hier zu Vergleichen herangezogen werden.

 

RNMA 1/ 1 M 4

M 4 1.1 Kopie

 

Tabelle der untersuchten Centaure

Type serial nr. Date Guard Frame thickness
Colt 1860 182763 1860 131 g    
RNMA 1/ 1 M 4 1959 136 g    
Civilian 2 C 489 1960 136 g    
Pocket Army 8 1962 136 g    
RNMA 2/1 1868 1962 136 g 72 g 17 mm
Cavalry 1/1 F 865 1963 135 g 73 g 16 mm
RNMA 3/3 9508 1970 116 g 72 g 16 mm
Marshal 1/2 11323 1971 105 g 72 g 14,75 mm
RNMA 4/2 11800 1971 106 g 70 g 15,5 mm
RNMA 5/2 11834 1971 103 g 70 g 14,45 mm
RNMA 5/2 13352 1972 105 g 72 g 15,35 mm
Marshal 1/2 13825 1973 105 g 71 g 15,2 mm

 

 

F 865 mit 135 g von 1963

F865 22 Kopie

 

11834 mit 103 g von 1971

11834 Kopie

 

Warum veränderte sich der Trigger Guard?

Der ursprüngliche Trigger Guard wurde in den Jahren von 1962 bis 1973 im Bereich der Hauptfederaufnahme stark verändert. Deutlich zu erkennen ist hier der Absatz, in dem die Hauptfeder verschraubt wird.

Kopie von F865 22

 

Original Colt 182763

Colt 1860

 

RNMA 1/ 1 M4 von 1959

M 4 11 Kopie

 

Pocket 8 von 1962

Pocket 8 Kopie

 

Civilian C 489 von 1960

C 489 Kopie

In den Jahren wandelte sich die Stufenform zu fast glatt, ohne großen Absatz.

 

Marshal 13825 von 1973

 13825 Kopie

 

Drei Epochen Kopie

 

1971 ging man dann dazu über, fast gänzlich den Absatz verschwinden zu lassen. Dies wurde aber in den darauffolgenden Jahren korrigiert. Das Gewicht änderte sich von 135 g auf zuletzt 104 g. Ebenso die Dicke unterhalb der Federaufnahme. Von 17,00 mm bis hin zu 15,2o mm.

Die Vermutung, dass im Holzgriff der Platz zu gering wurde, konnte widerlegt werden.

Es kann einmal daran gelegen haben, Material einzusparen, was aber eher unwahrscheinlich ist.

Dann könnte der Hersteller, der die Rohlinge geliefert hatte, gewechselt haben,

Ein weiterer Aspekt wäre, dass die Gießform schlicht verbraucht gewesen war.

Meine Vermutung geht allerdings in eine ganz andere Richtung, welche sichtbar wird, wenn wir ein nicht ganz unwesentliches Bauteil dazu nehmen.

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Die Länge und Form der Federn bleibt gleich, was sich jedoch verändert, ist die Federspannung. Einmal wird die Feder aus 1973 sehr weit unten mit der Aufnahme der Schraube durchbohrt und der Federweg ist länger, als noch 1970.

 Kopie von IMG 0026 Kopie

 

Der Kraftaufwand und der damit verbundene Kraftweg, war zu Produktionsbeginn sehr groß, wurde in der Mitte durch das abflachen der Stufe etwas entspannt und zum Schluss hin wieder etwas erhöht. Da mir nur ein sehr primitives Hilfsmittel zur Federkraftmessung zur Verfügung stand, konnte ich auch nur sehr ungenau den Kraftaufwand erfassen. Der Unterschied war aber gut mess- und auch fühlbar!

 

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                                                            Fazit
Die Federspannung betrug zu Beginn 2 kg und wurde dann auf 1 kg herabgesetzt. Dies war letztendlich auch schonender für das Material. Die kg Angabe ist hier nur ein geschätzter Wert, da es sich nicht um ein Präzisionsgerät bei der Ermittlung handelte.

 

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Der konvertierte Centaure 

 

Übergabe der konvertierten Centaure Revolver

Von links: Georg “The Fox“ Reitmeyer aka FROCS #213, Karl “Luger Master“ Nedbal aka FROCS #50,

Wolf D. “Long Johns Wolf“ Niederastroth aka FROCS #2, Lutz “Doc Richards“ Viertel aka FROCS #196V

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 Der Zahnkranz der Trommel und die Sicherungspins

Um die Trommel drehen zu lassen, benötigt es eine Energie. Diese Energie wird erzeugt, durch das Spannen des Hammers. Der Hammer bewegt sich nach hinten, wobei der Transporteur nach oben gedrückt wird. Dieser greift über die sanfte Anlaufbahn ansteigend in den Zahnkranz (roter Pfeil) und dreht die Trommel weiter. Der Anschein, das die Zahnkränze nie verändert wurden, wird in der Tatsache bestätigt, dass die Trommeln oft ohne Wissen vertauscht wurden und trotzdem problemlos funktionierten. Auch konnten Ersatztrommeln geordert werden, so wie beim RNMA 4/2 mit der Seriennummer 11800. Diese Zusatztrommel ist eine nicht geflutete und trotzdem ist die Funktion tadellos.

Die Sicherungspins sitzen zwischen den Pistons und sind durch Spielerei oder Gebrauch immer sehr in Mitleidenschaft gezogen. Bisher wurden diese noch nie erneuert und werden es wahrscheinlich in Zukunft auch nicht mehr. Der Hammer kann auf diesen Pins ruhen und so auch geladen im Holster getragen werden. Natürlich nur in den dafür vorgesehenen Tragebereiche.

       Zahnkranz von 1962                                   Zahnkranz von 1965                       Zahnkranz von 1969                   

 1868 von 1962    4798 63 Kopie   8371 von 1969 

 

       Zahnkranz von 1970                        Zahnkranz von 1972                           Zahnkranz von 1973

9212 von 1970       Centaure 12085 von 1972     14196 von 1973

 

Die Kammerngröße und die Trommelachse 

Informationen zur Kammergröße oder Variante der Trommelachse siehe unter RNMA.

 

Der frisierte Regular New Model Army

Im neudeutschen würde man von "getunt" sprechen, aber da es den Hintergrund hatte, den Revolver schneller in der Handhabung zu gestalten, sprechen wir unter alten "Autoschraubern" von frisiert! In erster Linie muss man sich der Frage stellen, was möchte ich überhaupt mit solch einer Aktion erreichen? Hier wird ja ein Revolver technisch so bearbeitet, das es nur teilweise rückgängig zu machen ist. Der Centaure ansich hat ja schon ein sehr gutes "timing", muss, oder kann das noch verbessert werden. Es gibt immer Schützen, die Schwören auf solche Büchsenmacherarbeiten, doch gibt es auch andere, die schießen bis hin zu Weltmeisterschaften und haben nur einen original Colt von 1860. Damit kann mman auch gewinnen. Letztendlich ist es jedem selber überlassen, ein schönes Original mit solch einer Arbeit Auf- oder Abzuwerten.

Zunächst kann man die Funktion der originalen Transporteurfeder , welche eine Blattfeder ist, durch eine Spiralfeder austauschen. Solch eine Arbeit wurde 2016 mit ca. 250 Euro berechnet, dadurch wird der Revolver aber nicht automatisch 250 Euro mehr wert.

Zuerst wird vom Transporteur die Feder entfert und der Bereich verschweißt, verschliffen und evtl. gehärtet.

Transporteur original        Transporteur verschweißt   Deutlich zu erkennen, der bearbeitete Unterschied.

Dann muss eine entsprechende Öffnung für die Spiralfeder geschaffen werden. Hierzu wird ein Loch gebohrt, welches nicht wieder rückgängig zu machen ist. Zum Schluss benötigt man eine entsprechende Spiralfeder, einen Paßstift, der auf den Transporteur wirkt, und schon ist das erste "tuning" vollendet. Der Griffrahmen sorgt für das Gegenlager und wird mit den originalen Schrauben befestigt. Ob man nun den Transporteur ohne weiteres wieder durch einen mit Blattfeder austauschen kann, entzieht sich bisher unserer Kenntnis. Um wieviele Millisekunden der Revolver jetzt schneller geworden ist, allerdings auch.

Loch im Body      Transporttuning

 

Die Beschusszeichen

Wie der Santa Barbara, so musste sich auch der Centennial/ Centaure einem Beschussamt stellen. Die Erprobung wurde nach dem Standardverfahren durchgeführt und somit erhielt der revolver nach dem europäischen Abkommen die Zulassung für ganz Europa. Die USA brauchen keinen Beschuss, profitierten aber von der sichen Prüfung der Waffe.

Gut zu erkennen sind der zu Anfang ausgelieferte Revolver ohne Loge, dann mit dem Rampant Centaure und zuguterletzt den Walking Centaure.

Des Weiteren gab es vier verschiedene Laufbeschriftungen. Die gravierten Modelle hatten keine, verfgügen aber, das war so gesetzlich vorgeschrieben, die Abnahmestempel. 

Die Laufbeschriftung war:

"1960 NEW MODEL ARMY"

"1960 NEW MODEL ARMY"     CENTENNIAL TRADE MARK

"1960 NEW MODEL ARMY"     CENTENNIAL TRADE MARK CHICAGO U.S.A.

CENTENNIAL TRADE MARK   "1960 NEW MODEL ARMY"

 

Perioden der Centaure-Beschusszeichen (nach dem aktuellen Stand der Centaure-Forschung)

Periode 1: 1959 bis 26.02.1968

Linke Seite Laufansatz: CAL. .44, Inspektorenzeichen, Perron, R über Krone
Linke Seite Rahmen: Inspektorenzeichen, Perron
Trommel: Inspektorenzeichen, ELG im Oval

Centennial ohne Logo

Periode 1

 

Rampant Centaure

Periode 1.1


Periode 2: nur ca. März 1968/etwa 100 Stück, mit wenigen Transitions aus Periode 1

Linke Seite Laufansatz: CAL. .44, Perron
Linke Seite Rahmen: Perron
Trommel: ELG im Oval

Walking Centaure

Periode 2


Periode 3: ca. 04/1968 bis 1971 (1970/71 Überganszeit zu Periode 4)

Linke Seite Laufansatz: Perron
Linke Seite Rahmen; Perron
Trommel: ELG im Oval

Periode 3


Periode 4: 1970 bis Ende der Herstellung Sommer 1973

Linke Seite Laufansatz: CAL. .44, Perron
Linke Seite Rahmen: Perron
Trommel: ELG im Oval

Periode 4

 

Periode 4.1

 

Periode 4.2

 

Periode 4.3

 

Laborierung meines Centaure

(persönliche Einschätzung)

Es ist eine Wissenschaft für sich, welches Pulver mit welchem Zündhütchen und dann noch das geeignete Zwischenmittel zu finden. Die erfahrung zeigt, dass man dies nur durch ausprobieren hin bekommt. Wer dazu das Orakel fragen muss, bitte schön, alles ist erlaubt, solange es ungefährlich bleibt! Das Pulver sollte stets in kleinen Glasampullen gelagert und auch in die Trommel eingeschüttet werden, so kann der Funke, nicht mal statisch, überspringen

Am geeignetesten ist die mechanische Waage, sie reagiert auf jedes Körnchen. Hier sieht man die Einstellung von 23,7 Grain.

505

Natürlich kann man auch die digitale Version nehmen, aber hier muss man wissen, dass nur alle ca. 0,3 Grain eine Veränderung angezeigt wird. 23,1 Grain entsprechen hier 1,5 Gramm. 

Grain    Gramm

Ich habe gute Erfahrungen mit den 23 Grain gemacht. Bei Centauren sollte man aber wissen, welche der drei Trommelgrößen der Revolver  hat.

 

 

 

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