Remington 1858 Repliken oder auch Neo-Classiker

Um den großen Markt der Remingten Repliken etwas duchsichtiger zu machen, werden wir auf dieser Seite in alphabetischer Reihefolge versuchen, den Rest der 1858ger Remington Revolver aufzuführen. Hat der Leser grobe Informationen hierzu, bitte per Mail an die Kontaktadresse weiter geben. Bilder werden auch gerne, in guter Qualität, entgegen genommen. Es soll keine Datenbank oder eine expliziete Beschreibung erstellt werden. Hier wird lediglich nur gezeigt,  wer was noch hergestellt hat.  Der Name ist letztendlich immer ausschlaggebend über den Absatz des Produktes. Wer vermutete schon hinter dem amerikanisch klingenden Namen "Westerner's Arms" den italienischen Hersteller Uberti? Warum die Hersteller solche Namen wählten, wird wahrscheinlich an der damaligen Zeit, der Qualität und Marktforschung geschuldet sein.

Wer Ferarri fährt möchte auch nicht wissen, das es eigentlich nur ein FIAT ist!

 

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Rote Karte

 

Bildergebnis für rote waffenbesitzkarte

 

Just a Law of collecting black powder weapons in Germany 

Wer möchte als Schütze nicht mehr als nur zwei Revolver sein Eigen nennen? Mühselig ist es allemal und  auch sehr kostenintensiv! Viele schleppen sich im Jahr vier Revolver zusammen,  da dies das Waffenstreckungsgebot nicht anders vorsieht . Nur Sinn und Zweck ist es ja nicht, die gelbe WBK so zu füllen. Schnell ist diese ja voll und es muss eine zweite her. Der zubearbeitende Beamte fragt sich natürlich zu Recht, ob es noch um das Schützentum geht oder doch schon eine Sammlerleidenschaft geweckt wurde? 

Abhilfe schafft hier nur eine rote Sammlerkarte! Keine Diskussionen mehr mit dem Sachbearbeiter und auf Kaufdatum, nur zwei im halben Jahr, brauch man sich auch nicht mehr konzentrieren. Nun haben einige Behörden ein Problem bei dem Eintrag eines "Replika" und deshalb hat man nun beim letzten Treffen der FROCS (Friends of Centaure  Society), 2018 in Radebeul, mit Herstellern beschlossen, nur noch den Begriff "Neo-Classiker" zu verwenden. Durch diese Abänderung der Beschreibung kann man nun seine Neoklassiker-Sammlung gegenüber der Behörde begründen und diese haben nicht mehr das Argument des Replika!

Ob nun noch ein Gutachten erstellt werden muss, obliegt natürlich weiterhin der Behörde. Im Waffengesetz steht dazu nichts, aber da viele Sachbearbeiter nicht in der Materie stecken, verlassen sie sich doch lieber auf ein teures Gutachten eines Sachverständigen. Teuer wird solch eine Karte auf jedenfall. Kosten der Überprüfenden Person steht auf der Liste, die Karte selber und nicht zu vergessen, die ordnungsgemäße Aufbewahrung. Ein Schrank der Sicherheitsstufe B darf nur noch von den jetzigen Sammlern als Besitzstandswahrung genutzt werden. Über Sinn und Unsinn wollen wir uns hier gar nicht auslassen.

Wie das Sammelgebiet im einzelnen auszusehen hat, bestimmt dann der Sammler selber.