Sind wir vielleicht gar nicht alleine?

Bei der Recherche sind wir dank eines Auktionshauses auf einen weiteren Revolver mit sogenanter "Spargravur" gestoßen. er befindet sich in einem nahezu perfekten Zustand und wurde, wenn überhaupt, nur zum Beschuss abgefeuert.Was hier auffällt, ist die einmalige Schlichtheit, keine Trommelgravur oder Verschönerungen auf dem Lauf. Es könnte eine Vorserie sein oder auch eine weitere Variante, für den Sparfuchs der Siebziger! 

Ungeschossener Santa Barbara des Typ 1 oder ein Vorläufer von der Serie

Einfachgravur

           

   Einfache Spuren von Krallen oder Blättern sollen hier wohl angedeutet sein!

Kralle

     Kralle links

Wir wollen erstmals auch nicht mehr von einer Neun sprechen, sondern sind mittlerweile dahinter gekommen, dass es sich um eine Pflanze des lateinischen Namens "Acanthus" handelt. Zu Deutsch ist es der Bärenklau

                                                               (sehr gefährlich!)

 IMG 0001Bärenklau

 

 

 

 

 

 

 

 

Rahmenbrücke

 acantus            acantus2    Feuerschild

 Man kann eine Gravur noch minimalisieren!

Aus Spanien wurde dem Projekt 1858  dieser Santa Barbara zugespielt, wobei die noch vereinfachtere Gravur zu der Überlegung anspornt, es als "Lehrlingsstück" einzustufen oder als weitere Versuchsfahrt des Graveurs zu bewerten.

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Hier handelt es sich nicht um einen zweifarbigen, sondern der geschundene Revolver wurde behutsam seines blauen kleides entledigt und nur noch metallisch rein gelagert.

 

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Hier ganz klar nur Blümchen, wie sie auf einigen der anderen Revolver zu sehen ist, aber dezent und nicht zuviel.

 

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Plain Jane individuell graviert

Bei der Jagd nach den spanischen Lieblingen sollte man immer ein wachsames Auge bei sich haben, um nicht auf angebliche Prototypen oder werksgravierte Einzelstücke hereinzufallen. Das folgende Beispiel zeigt uns einen Plain Jane, der vom Besitzer individuell graviert wurde. Deutlich zu erkennen ist der Händlerstempel "Hofmann" und das Finish wäre so mit Sicherheit nicht ausgeliefert worden. trotzdem ist es eine schöne Arbeit, die es zu zeigen lohnt. Gerade der Plain Jane bietet sich für solche kleinen Projekte an.

PJ Grav

 

PJGra1

 

PJ gra2

 

PJ3

Deutlich noch zu erkennen, der Hofmannstempel!

 

 

Nicht nur .44 sondern auch .36 Navy

Als ich die Nachricht eines Santa Barbara Beobachters aus Frankreich bekam, wollte ich meinen Augen kaum trauen, aber da war es schwarz auf weiß oder vielmehr ein Bild in Farbe. Santa Barbara NEW MODEL ARMY, graviert Typ 3 im Kaliber .36!

Calangabe36

 Links36

Besonders erwähnenswert ist hier auch die Seriennummer von 00003. Diese Nummer haben wir schon aus den USA für das Kaliber .44 gemeldet bekommen. Somit muss es eine Kleinstausgabe oder sogar einer von mindestens drei Prototypen sein! Warum wurde nie Werbung für einen im Kaliber .36 gemacht oder sonst irgendwie beworben? Welche Überraschungen erwarten uns noch auf dem Gebiet?

 Trommel36

       „die Neun“ wie beim großen Bruder

SN36

Seriennummer 00003  

36rechts

Gut zu erkennen, dass der Lauf entsprechend kürzer ist, als bei dem .44ger.